Durch plastikfreie Wasserkocher Schäden für den Einzelnen und den gesamten Planeten vermeiden


Unsere vielleicht wichtigste Ressource auf der Erde leidet: Das Wasser. Nach neuesten Forschungsergebnissen ist der Anteil an Plastik in den Ozeanen noch höher als gedacht. Die Umwelt seufzt unter den erschreckenden Mengen an Plastik, die an den Stränden angespült wird, und Tiere sterben mitunter. Dokus wie diese von Planet-Wissen sind unangenehm anzusehen.

Gerade in Zeiten, wo das Thema Klimawandel und Umweltbewusstsein mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit steht, ist es wichtig, Zeichen zu setzen und Schritte zu machen. Häufig sind es nur kleine Schritte, die ein Einzelner machen kann. Doch sie können als Beispiel für andere dienen und bestenfalls einen Trend und eine ganze Welle in Bewegung setzen.

Zumal es nicht nur um den Planeten Erde und das Ökosystem als Ganzes geht, sondern auch um den jeweils einzelnen Verbraucher selbst: Durch die Freisetzung von Weichmachern kann der menschliche Körper Schaden nehmen.

Plastik generell im heutigen Ausmaß wird zur Bedrohung für die Natur

Plastikfreie Wasserkocher sind ein Weg, sich selbst und die Umwelt, etwas zu schützen. Immer mehr Hersteller reagieren auf die gestiegene Nachfrage von Verbrauchern, Plastik aus Küchengeräten und dem Haushalt möglichst weit zu minimieren. Auch Verbraucherportale im Internet, wie dieses zum Thema Wasserkocher, helfen.

Dabei sind plastikfreie Wasserkocher nur ein Beispiel. Ähnlich verhält es sich mit dem Thema plastikfreie bzw. plastikarme Verpackungen etc. Es sind noch keine riesen Schritte, doch zumindest kleine Zeichen, die gesetzt werden – im besten Fall sowohl von Verbraucher-, wie auch von Herstellerseite und Politik.

Wasserkocher mit Kunststoff können dem Körper durch Weichmacher schaden

Doch warum ist Plastik in Wasserkochern eigentlich so schädlich? Vergleichbar mit Plastikflaschen, so können auch herkömmliche Wasserkocher BPA und ähnliche Weichmacher enthalten. Bedenklich: Offenbar soll Wasser, wenn es kocht, den Anstieg von BPA um einiges erhöhen.

Dieses Szenario wäre ja gerade bei üblichen Wasserkochern, etwa mit Kunststoff-Verarbeitung, der Fall. Immerhin ist das zum Kochen bringen von Wasser die Hauptaufgabe eines Wasserkochers.

Was können Verbraucher tun?

Beim Kauf eines neuen Wasserkochers sollten Verbraucher darauf achten, dass dieser möglichst plastikfrei ist. Selbst bei den bekanntesten und bewährtesten Modellen, wie etwa einem nicht günstigen Ottoni Fabbrica aus Italien, geht es leider noch nicht 100% ohne: So ist bei genanntem Wasserkocher im Deckel etwas Plastik verarbeitet.

Das ist tolerierbar, da der Deckel ja in der Regel nicht mit dem eigentlichen Vorgang des Wasserkochens in Berührung kommt. Sind jedoch weit mehr Teile des Wasserkochers als nur der Deckel mit Plastik ausgestattet, so ist der Verbraucher gut beraten, die Finger von diesem Küchengerät zu lassen.

Wer über einen Induktionsherd verfügt, kann sogar erwägen, ganz auf einen Wasserkocher zu verzichten. Denn das Aufkochen von Wasser in einem Topf ist mithilfe eines Induktionsherds sehr, sehr schnell erledigt.

Abschließend noch ein paar alarmierende Fakten über Plastik

  • Jährlich gelangen rund 10 Millionen Tonnen Müll ins Meer. Etwa 75 Prozent davon sind Kunststoff.
  • Die Gesamtmenge des Plastikmülls im Meer wird auf 86 Millionen Tonnen geschätzt. Davon sollen nur 0,5 Prozent auf der Meeresoberfläche treiben. 39 Prozent sollen sich bereits schwebend in der Wassersäule oder in den Tiefen des offenen Meeres befinden.
  • Jährlich verenden etwa 1.000.000 Seevögel und 135.000 Meeressäuger durch den Kontakt mit unserem Plastikmüll.
  • Mindestens 15 Prozent aller Arten sind durch die Aufnahme von oder das Strangulieren in Plastikteilen gefährdet.
  • Von den 2017 in Deutschland angefallenen 5,2 Millionen Tonnen Plastikmüll wurden gerade mal 810.000 Tonnen wiederverwertet. Das entspricht einer Recycling-Quote von nur 15,6 Prozent.

Weitere Fakten und Belege dazu können Interessierte hier finden.

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